Enrico Mayor

CEO & Founder Mayor Unlimited

Wann entwickelt man eine Web-Applikation und wann eine Mobile-Applikation?

Einleitung

Auf den ersten Blick muss sich eine Web-Applikation gar nicht von einer Mobile-Applikation unterscheiden und die beiden Varianten können ziemlich ähnlich aussehen. Die Unterschiede sind fliessend. Manchmal muss es auch gar nicht heissen „entweder oder“, sondern es ergibt Sinn, beide Versionen zu entwickeln und dem Nutzer zur Verfügung zu stellen. So ist das ja auch bei Videoplattformen, Office Tools, sozialen Netzwerken oder Online-Shops der Fall. Dort gibt es in vielen Fällen Web-Applikationen und Mobile-Applikationen.

Browser vs. App-Download

Ein entscheidender Unterschied ist, dass eine Web-Applikation – genauso wie eine Webseite – über eine URL im Browser aufgerufen wird. Eine Mobile-Applikation dagegen muss zuerst im jeweiligen App-Store heruntergeladen werden. Nutzen lassen sich beide Varianten von jedem Smartphone aus.

Von einer Web-Applikation spricht man bei einer mobilen Webseite, die über verschiedene Prozesse und ausführbare Aktionen verfügt, mit denen der Benutzer interagieren kann.

Wenn es beispielsweise darum geht, dass eine Applikation auch offline genutzt werden kann, ist eine Mobile Applikation – gerne auch als Native App – in der Regel die richtige Wahl.

Bei Zugriff auf wichtige Mobile-Funktionen: Auf die Mobile-Applikation setzen

Mit einer Mobile-Applikation ist es deutlich einfacher, verschiedene Handy Funktionen wie zum Beispiel die Kamera oder das GPS zu bedienen. Auch wenn das Gyroskop genutzt werden soll, das Bewegung und Neigung erkennt, oder wenn eine Übertragung der Daten per Bluetooth wichtig ist, ist die Mobile-Applikation die richtige Wahl.

Durch den inzwischen weit verbreiteten Standard HTML5 wird der Zugriff auf die Funktionen des Smartphones zwar auch bei Web-Applikationen immer einfacher. Die Möglichkeiten sind aber insgesamt nicht so gross, wie das bei einer Mobile-Applikation der Fall ist. Zudem wird eine Mobile-Applikation speziell für ein Betriebssystem entwickelt, was eine verbesserte Performance zur Folge hat.

Bei hohen grafischen Anforderungen: Mobile-Applikation

Geht es bei der Applikation um ein Spiel oder eine Anwendung, bei der es sehr auf die Grafik ankommt, kommen die Frameworks und Libraries bei Web-Applikationen an ihre Grenzen. In diesem Fall ist die Mobile-Applikation die bessere Wahl.

Die Mobile-Applikation schlägt die Web-Applikation bei der Usability

Wenn die Usability im Vordergrund steht, solltest du auf eine Mobile-Applikation setzen. Eine Web-Applikation wird bei der Bedienung nie den gleichen Komfort bieten wie die Mobile-Applikation.

Erhöhter Aufwand für Entwicklung und Betrieb bei Mobile-Applikationen

Häufig sind die Kosten für eine Mobile-Applikation höher als für eine Web-Applikation. Das liegt daran, dass verschiedene Versionen für die verschiedenen Plattformen entwickelt werden müssen. Natürlich muss auch jedes Update für die verschiedene Systeme programmiert und eingespielt werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Web-Applikationen mit ihrer Schnelligkeit und Plattformunabhängigkeit punkten. Der grosse Vorteil der Mobile-Applikationen ist die Performance – gerade bei rechenintensiven Prozessen.

Du bist auf der Suche nach einem Partner für deine Web-Applikation oder eine Mobile-Applikation? Dann sprich uns gerne an. Wir sind dein Experte für Software Entwicklung in der Schweiz. Aufgrund unserer Expertise setzen wir sowohl Mobile-Applikationen als auch Web-Applikationen gekonnt und zur Zufriedenheit unserer Kunden um.

Worauf wartest du noch?

Stell uns deine Fragen oder vereinbare direkt einen kostenlosen Analyse-Call.